Die Zitatenkiste / Denkanstöße

Der Mensch kann nicht gut genug
vom Menschen denken.

(Immanuel Kant)

Begangene Fehler können nicht besser entschuldigt werden
als mit dem Geständnis,
daß man sie als solche erkenne.

(Pedro Calderón)

Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein guten Ende -
und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.

(Mark Twain)

Pflichten entstehen daraus,
daß man nicht beizeiten nein sagt.

(W. Herbst)

Das Gefährlichste an den Halbwahrheiten ist,
daß fast immer die falsche Hälfte geglaubt wird.

(Hans Krailsheimer)

Der Gescheitere gibt nach!
Ein unsterbliches Wort;
es begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Jede Wirtschaft beruht auf dem Kreditsystem,
das heißt auf der irrtümlichen Annahme,
der andere werde gepumptes Geld zurückzahlen.

(Kurt Tucholsky)

Es gibt ein Minimum von Unaufrichtigkeit,
das von jedem verlangt werden kann:
Höflichkeit.

(Hans Krailsheimer)

Grundsätzliche Zustimmung
ist die höflichste Form der Ablehnung.

(Robert Lembke)

Egoistisches Leben erntet, was es vermeiden will:
Einsamkeit und Leere.

(Helmut Gollwitzer)

Mut besteht nicht darin,
daß man die Gefahr blind übersieht,
sondern daß man sie sehend überwindet.

(Jean Paul)

Wer nichts Böses tut,
hat damit noch nichts Gutes getan.

(Karl Heinrich Waggerl)

Erfahrung heißt gar nichts.
Man kann eine Sache auch 35 Jahre lang schlecht machen.

(Kurt Tucholsky)

Nichts ist imstande, ein derartiges Chaos hervorzurufen,
wie eine Gruppe von Pedanten.

(Wieslaw Brudzinski)

Man führt nicht mehr genug Selbstgespräche heutzutage.
Man hat wohl Angst, sich selbst die Meinung zu sagen.

(Jean Giraudoux)

Tu soviel Gutes, wie Du kannst,
und mache sowenig Gerede wie möglich darüber.

(Charles Dickens)

Menschen, die sich unverstanden fühlen,
haben meistens keinen Versuch unternommen,
andere Menschen zu verstehen.

(John Steinbeck)

Gesellschaftliche Veränderung fängt immer mit Außenseitern an,
die spüren, was notwendig ist.

(Robert Jungk)

Wer keine üblen Gewohnheiten hat,
hat wahrscheinlich auch keine Persönlichkeit.

(William Faulkner)

Wissenschaftler sind Leute,
die alles wissen.
Mehr aber auch nicht.

(Paul Montel)

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