UFO - Berichte



Ufo-Vorfall im Landkreis Hameln-Pyrmont:

Nachfolgender Bericht wurde uns von unserem Mitglied Marcus Galle zugesandt, den wir in vollem Wortlaut abdrucken:

"Aufgrund verschiedener Berichte vom 30.11., 1. und 6. 10.1993 in der Hamelner Deister - und Weserzeitung trug sich am 11. September 1993 ein interessanter Ufo-Vorfall im Landkreis Hameln-Pyrmont zu, bei dem es nicht nur zu einer Sichtung kam, sondern außerdem physikalische Wechselwirkungen auftraten, die auch schon durch andere Berichte über Ufo-Begegnungen bekannt geworden sind.
Die involvierten Personen, eine Hamelnerin mit ihrer Tochter und ein Fahrlehrer, fuhren in einem Fahrschulwagen an besagtem 11. September auf der Landstraße 240 in Richtung Bisperode, als die Fahrschülerin gegen 22.15 Uhr in der Nähe von Harderode zunächst "zuckende Blitze in den Farben Rot, Blau und Gelb" bemerkte. Kurz darauf wurde sie derart geblendet, daß ihre Augen schmerzten. Ein Blick in den Rückspiegel zeigte jedoch, daß kein weiteres Fahrzeug auf der Straße war. Nachdem ihre Mutter aus dem Heckfenster schaute, nahm sie drei "Sterne" wahr, von denen rotes Licht nach unten ausstrahlte. Von dieser " Sternenkette" löste sich das mittlere Objekt und bewegte sich auf die Zeugen zu, so daß es rasch größer wurde und immer heller leuchtete. Glücklicherweise konnte die Frau dann auch die Form des Ufos erkennen. Sie berichtete, daß sie einen "brummkreiselähnlichen Flugkörper" erkannt habe, "aus dessen Mittelteil gelbes, pulsierendes Licht drang." Der untere Teil soll in einem beständigen Rot gestrahlt haben.
Doch es blieb nicht nur bei der Sichtung, sondern es passierte während dieses Vorfalls zweierelei.
Zum einem trat bei dem Autoradio eine Funkstörung in Form von permanentem Rauschen auf, das sich auf alle Kanäle erstreckte, wie der Fahrlehrer bei dem Versuch, einen anderen Sender einzustellen, bemerken mußte.

Das andere Kuriosum betrifft die abnehmende Geschwindigkeit des Wagens. Der PKW erschien der Schülerin wie von außen abgebremst, bzw. wie von einem Magneten festgehalten, denn obwohl sie das Gas durchtrat, kam das Auto nicht von der Stelle.
Nachdem sich das Ufo dann jedoch nach einigen Minuten wieder entfernte, liefen daraufhin sowohl das Fahrzeug, als auch das Radio wieder normal. Etwas seltsam an diesem Fall ist, daß nur die beiden Frauen die Lichterscheinung sahen, denn der Fahrlehrer will nur die genannten technischen Ausfälle bemerkt haben. Ob der Mann wirklich nichts sah, oder ob er, aus welchen Gründen auch immer, lediglich nichts sehen wollte, bleibt fraglich. Sicher dagegen ist, daß sich sowohl das in der Ufofrage sonst äußerst zurückhaltende Bundesverteidigungsministerium, als auch die britischen Streitkräfte in Deutschland mit der Himmelserscheinung beschäftigen. Bedauerlicherweise muß dann irgendwann jemand auf die Idee gekommen sein, die GEP (Gesellschaft zur Erforschung des Ufo-Phänomens) einzuschalten. Deren Vorstandsvorsitzender Hans Werner Peiniger sieht die Aufgabe seiner Gesellschaft darin zu helfen, "Mißverständnisse aufzuklären ". Die äußerst kompetente, wissenschaftliche und kritische Haltung mit der die GEP an die Ufo-Thematik herangeht, wird besonders durch die nachfolgende Äußerung Peiniger's deutlich. "Denn nicht kleine grüne Männchen, sondern Flugzeuglichter, Wetter - oder Modellheißluftballone, Planeten, Polarlichter und Großscheinwerfer, sogenannte Sky-Tracker, verwirren die Menschen".
Man kann sich leicht vorstellen, wie sich Zeugen einer Ufo-Begegnung, die den Mut aufbringen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen und darüberhinaus ihre Beobachtung vertrauensvoll einem Herrn Peiniger berichten, vorkommen, wenn sie dessen einseitige und simple Erklärungsversuche in der Zeitung lesen. Nämlich nicht ernst genommen und der Lächerlichkeit preisgegeben. Schon alleine deswegen ist es wichtig, daß sich die DEGUFO gegründet hat, denn auch in diesem Fall schien sich die Frau einer Rechtferigung genötigt zu sehen, da sie im letzten Bericht vom 6.10. nachdrücklich bekräftigte, daß es sich weder um den Lichtkegel eines Scheinwerfers, noch um einen Hubschrauber gehandelt hat.
(Der Hamelner Fall wurde bei der GEP unter der Nummer 19930911 Alpha registriert.)

Abschließend möchte ich noch anmerken, daß drei weitere Personen an demselben Abend direkt in Hameln Sichtungen hatten. So entdeckte ein vierzigjähriger Mann gegen 23.30 Uhr über dem Baukran in der Nähe des Hotels "Stadt Hameln" eine "rechteckige bis quadratische" Lichterscheinung, die dort fünf Minuten verharrte. Dasselbe Objekt sahen zwei 14-jährige Schüler bereits gegen 22.00 Uhr am Güterbahnhof.
Nachdem dem Aufruf der "Dewezet", daß sich Zeugen melden sollten, die ähnliche Beobachtungen gemacht haben, standen in der Redaktion die Telefone nicht mehr still. Die Aussagen der Leute über ihre Beobachtungen reichten teilweise sogar bis in die frühen fünfziger Jahre zurück.